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Angriff auf freie Medien durch junge Welt

25.08.2009 12:36

Die junge Welt hat am 25.08.2009 einen Artikel von Henning Böke mit dem Titel "Unter Infokriegern - Faschismus 2.0: Rechte Verschwörungstheoretiker strömen in die ­sozialen Netzwerke im Internet" veröffentlicht.

In diesem Artikel werden eine Reihe von investigativen Medien als faschistische Presseorgane bezeichnet, unter anderen: Alles Schall und Rauch, Radio-Utopie und Infokrieg.tv. Nebenbei wurde auch die gesamte Infokrieger- und Wahrheitsbewegung mit Faschisten in Verbindung gebacht.

Die Partei Die Guten solidarisiert sich mit den angegriffenen Betreibern der Medienportale, mit den Kommentatoren und Lesern. Die Arbeit einer völlig unabhängigen Berichterstattung ist momentan einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Demokratie. Jeden Tag werden auf Hunderten von Blogs Angriffe gegen die Menschenrechte, das Grundgesetz oder die Demokratie entarnt. Diese Menschen arbeiten nicht für Geld oder Ruhm, sondern für die Aufklärung einer informierten Öffentlichkeit. Die angesprochenen Portale bekennen sich klar zu den Verfassungen der europäischen Länder und vertreten in ihrer Berichterstattung die bedingungslose Verteidigung der Menschenrechte.

Es ist der Partei Die Guten allerdings auch bekannt, dass rechtsextreme Organisationen sich häufig an Informationen investigativer Medien orientieren. Diese Informationen werden dann allerdings geschickt verdreht, um die eigene Ideologie mit einzubringen. Dies geschieht aber nicht auf den angesprochenen Portalen, sondern zum Beispiel in rechtsextremen Foren und Webseiten.

Die junge Welt bezeichnet die Verteidiger der Demokratie als Faschisten, dies ist absolut inakzeptabel.

Die Partei Die Guten fordert die Tageszeitung junge Welt auf, eine Gegendarstellung der angesprochenen Webseiten abzudrucken, sich von dem genannten Artikel mit aller Entschiedenheit zu distanzieren und die dort erhobenen Verleumdungen zurückzunehmen.

Auch eine Entschuldigung gegenüber der Piratenpartei für das Statement "die ganz grob der computerverblödeten Kleinbürgerlinken zuzurechnende »Piratenpartei«" wäre angebracht.